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Das Piano ist ein wunderschönes Instrument mit harmonischen und ausgeprägten Klängen, womit der Musikant rauhe, weiche und traurige Töne erzeugen kann. Ein Klavier kann mehrere Tonlagen, Klänge und Stärken ausdrücken und ist daher nahezu für jedes Genre die perfekte Wahl. Klaviere sind eines der wenigen Instrumente, die an sich so unterschiedliche Stimmungen spielen können und dennoch einen großen, harmonischen Gefühlsbereich behalten können. Nun ist es jedoch aber nicht so, dass das Klavier ein trauriges Instrument ist, sondern dass das Klavier einfach tiefe und bewegende Musik hervorbringen kann. Traurige Musik kann dich durch die Dürrezeiten im Leben begleiten. Gerade dann, wenn du etwas suchst, was deinen Gefühlszustand widerspiegelt, ist Musik Balsam für die Seele.

Traurige Musik öffnet die Türen zur Gefühlswelt.Es gibt nur eines, was dich in solchen Phasen noch besser unterstützt: Selbst mit dem Musikmachen zu beginnen! Du hast bisher noch nie ein Instrument gespielt? Das ist im Moment egal. Lies dazu meinen Blog und lass dich inspirieren.

1. Musik ist das Tor zur Seele

Vielleicht kennst du folgende Situation: Du sitzt in einem Café und hörst diesen bestimmten Song. Ein Stück, welches du dir schon früher gerne angehört hast. Egal ob es sich dabei um fröhliche oder traurige Musik handelt – du wirst unmittelbar wieder in den Gefühlszustand katapultiert, in dem du dich damals befandest. Du hast diesen Song wahrscheinlich immer wieder mal gehört und er hat dich über eine gewisse Zeit in deinem Leben begleitet.

In diesen Zustand kann uns Sprache alleine nicht versetzen. Wir können zwar traurige Musik oder einen Song an sich beschreiben, aber Sprache kann nicht das gleiche Gefühl auslösen, das du erlebst, wenn dich ein bestimmtes Stück durch eine Lebensphase begleitet hat.

Außerdem ist Musik auch eine universelle Sprache. Gerade Musiker behaupten dies sehr gerne, denn mit Musik kann man über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg kommunizieren, wo man mit normalen Sprachen auf einige Barrieren trifft. Wenn du darüber nachdenkst, trifft dies wirklich zu. Du kannst nämlich Kompositionen von Musikern genießen, ohne deren eigentliche Sprache zu sprechen. Wir Menschen können nämlich die verschiedenen Gefühlslagen in der Musik heraushören, welche der Musiker vermitteln will. Besonders gut funktioniert das bei grundlegenden Gefühlen von Glück und Traurigkeit. Bestimmte Merkmale der Melodie tragen zum Ausdruck von Emotionen in der Musik bei. Zum Beispiel bei fröhlicher Musik kann dies eine höhere Tonlage sein, Schwankungen in der Tonhöhe und Rhythmus, sowie ein schnelleres Tempo, während das Gegenteil traurige Musik vermittelt.


„Wo Worte nicht reichen, beginnt die Musik.“


2. Stell dir vor, du könntest deine Gefühle am Instrument ausdrücken

Selbst Musik zu machen ist der Traum vieler Erwachsener. Sich entspannen, Gefühle ausdrücken, Emotionen hervorrufen, Muße erleben, im Jetzt sein, dahin schwelgen. So stellt man es sich in etwa vor, ein Instrument zu spielen.

Die Realität sieht am Anfang jedoch völlig anders aus, nämlich eher so:

  • Instrument beschaffen,
  • Lehrer suchen,
  • Noten lernen,
  • wiederholen,
  • Fehler machen…

So ergeht es vielen. Deshalb mein Tipp: Wenn du jetzt als Erwachsener beginnen möchtest, ein Instrument zu spielen, dann lerne richtig Klavier spielen!

Traurige Musik hilft uns im Alltag.Keyboard, Klavier, Digitalpiano… Es gibt zig Möglichkeiten. Eines haben alle gemeinsam: Das simple Drücken einer Taste genügt, um einen Ton zu erzeugen – im Gegensatz zur Geige oder zum Saxophon, bei denen es Monate dauert, bis man auch nur einen einzigen wohlklingenden Ton hervorbringt.

Gerade aus diesem Grund entscheiden sich auch zum Beispiel ältere Menschen oft für das Klavier. Nicht um große Meister zu werden, sondern auch um fit zu bleiben. Denn es gibt nichts Besseres, um die Motorik der Hände, das Gehör und den Verstand gleichzeitig zu trainieren, sowie Gefühlswahrnehmungen zu intensivieren.

Falls du (noch) kein Piano zu Hause stehen hast, dann lies dazu bitte meinen Blog über das Thema Stagepiano.

3. Selbst traurige Musik machen

An keinem Instrument kannst du deine Gefühle besser und einfacher ausdrücken als am Klavier. Warum ich mir da so sicher bin? Ganz einfach, ich unterrichte bereits seit 25 Jahren Erwachsene. Zuerst war ich lange als Gitarrenlehrer tätig, später als Klavierlehrer. Dabei habe ich eines immer wieder beobachten können: Schüler, die zum ersten Mal bei mir in einer Probelektion waren, konnten nach einer Stunde bereits ein einfaches Stück spielen. Und vor allem: Sie wussten danach, was es heißt, selber Musik zu machen. Wie es sich anfühlt, selbst etwas zu erschaffen – es ist ein erhabenes Gefühl, egal ob man fröhliche oder traurige Musik spielt. Gerade bei traurigen Stücken ist das von Nutzen, denn da kannst du eine melancholische und doch schöne Melodie ganz einfach auf dem Klavier verfassen – all diese gemischten Gefühlslagen auf einem einzigen Instrument erzeugen. Das kommt auch daher, da Pianos solch weiche Instrumente sind, die wie von ganz allein von einer Melodie zur nächsten fließen und doch immer den vertrauten, traurigen Klang beibehalten können, den du erzeugen willst.


„Selber Musik machen baut eine unmittelbare Brücke zwischen tun, hören und fühlen.“


Wenn du das interaktive Klavier-Lern-Angebot von Zapiano ausprobieren möchtest, dann trage dich unten ein. So erhältst du eine Probelektion und kannst einfach mal ausprobieren, ob meine ganzheitliche Art des Lehrens auch zu dir passt.

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