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Ist Musiknoten lernen wie ein Buch mit sieben Siegeln? Träumst du davon, ab Blatt spielen zu können? Meine Tipps sollen dir einen guten Start in die Welt der Musiknoten ermöglichen!

In unserem heutigen Beitrag geht es um Musiknoten lernen.

1. Musiknoten lernen ist ein Kinderspiel

Musiknoten bestehen immer aus zwei Komponenten:

  • die Höhe der Note,
  • die Länge der Note.

Die Benennung der Notenhöhen ähnelt jener unseres Alphabets. Angenommen, du beginnst die Notennamen mit dem Ton a der Reihe nach zu benennen, dann erhältst du Folgendes:

  • Keyboard-Tastatur
  • Notenschrift

Mit den Notenlängen verhält es sich ganz ähnlich – und zu Beginn ist dies sehr einfach. Meine Schüler im PianoStarter-Kurs erhalten zunächst nur eine Einführung in die Basiswerte – das genügt für den Anfang völlig. Dies sind dann

  • ganze Noten,
  • halbe Noten,
  • viertel Noten.

Falls du Klavieranfänger bist, würde ich dir empfehlen, dich zunächst nur auf die Notenhöhe zu konzentrieren. Denn das Lesen von Notenhöhen ist noch recht einfach. Du kannst es mit dem Lernen einzelner Buchstaben bei Kindern vergleichen. Zum wirklichen Verständnis der Harmonielehre empfehle ich dir meinen Kurs Chords&Scales. Sollte doch einmal etwas unklar sein, dann scheue dich nicht, uns zu kontaktieren. Wir stellen dir zahlreiche Kanäle zur Verfügung, über die du uns deine Fragen zukommen lassen kannst. So ist eine gegenseitige Kommunikation immer gewährleistet.

2. Musiknoten lesen ist abhängig vom Schwierigkeitsgrad

Wenn mir jemand erzählt, er könne Noten lesen, dann habe ich in diesem Moment nur eine sehr vage Vorstellung davon, was dies konkret für diese Person bedeutet. Denn Noten lesen ist kein stehender Begriff. Damit kann „Hänschen-Klein-Niveau“ gemeint sein – oder aber das Niveau eines ausgebildeten Konzertpianisten. Beide tun dasselbe, jedoch auf einer ganz anderen Kompetenzstufe.

Musiknoten lesen lernen ist ein langfristiger Prozess – einer, der im Grunde genommen nie aufhört. Immerhin wird Klavierliteratur schon seit mehr als 300 Jahren produziert. Da ist ganz schön was zusammen gekommen.

3. Apps, die dir beim Musiknoten lernen helfen 

Natürlich kannst du dich an die herkömmliche Methode richten:

  • Du lädst ein leeres Notenblatt herunter,
  • nimmst einen Stift zur Hand
  • und schreibst dann „kopflos“ – also ohne zu überlegen – einzelne Noten hinein.
  • Nachdem du das Blatt vollgeschrieben hast, benennst du die Noten.
  • Wenn das gut geht, spielst du die sie anschließend auf dem Klavier.

Wem diese Art von Musiknoten lernen nicht zusagt, der kann natürlich auf Apps zugreifen. Eine Notenlern-App, die ich empfehlen kann, ist Tenuto.

Heute geht es um Musiknoten lernen.

4. Musiknoten vereinfacht – die Sprache der Jazz- und Popmusiker

Es gibt noch eine Alternative zum Notieren von klassischen Werken, nämlich sogenannte Leadsheets. Noch nie gehört? Die Sache ist recht einfach:

  • Oberhalb der Notenlinien werden die Harmonien notiert – das sind die Akkorde.
  • Die Melodie wird nur im Violinschlüssel notiert.
  • Sie wird nur als Basisform notiert. Eigene Interpretationen sind nicht nur gewünscht, sondern auch nötig. Denn ein guter Pianist kann auch einer einfachen Melodie Leben einhauchen.

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