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Du möchtest Musik an der Uni studieren? Du bist vom Phänomen Musik absolut fasziniert und möchtest tief in die Materie eintauchen? Meine Gedanken & Tipps sollen dir bei der Entscheidung, ob Musik das richtige Studium für dich ist, weiterhelfen.

1. Musik – ein unglaublich breitgefächertes Studium

Wer früher Musik studieren wollte, musste sich am Konservatorium um einen Ausbildungsplatz bemühen. In der Regel waren das Menschen, die schon früh begonnen hatten, ein Instrument zu lernen. Mit viel Übung und Disziplin hatten sie ein technisches Niveau erreicht, das sie die Prüfung am Konservatorium bestehen ließ.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Denn bedingt durch die digitale Entwicklung geht es im Musikstudium nicht mehr nur um klassische Musik. Die meisten Musikhochschulen in der Schweiz bieten für angehende Studierende unter anderem Bachelor- und Master-Studiengänge in

  • Pop- und Jazzmusik
  • Rhythmik- und Bewegung
  • musikalischer Früherziehung
  • Musikpädagogik
  • Tontechnik
  • Komposition
  • sowie audiovisuelle Studiengänge an.

Wie du siehst, ist das Musikstudium nicht mehr einfach nur an ein Instrument gebunden. Es gibt unzählige Grundstudien und Spezialisierungen im Master.

Wenn du eine professionelle Ausbildung zum Musiker machen möchtest, würde sich ein Musikstudium mit dem Abschluss Bachelor of Music eignen, es gibt aber auch andere Möglichkeiten. In der Schweiz bietet beispielsweise das Musik-Institut der Kalaidos University of Applied Sciences spannende Studiengänge an. Studierenden stehen hier unter anderem ein Bachelor in Jazz/Pop oder ein Master in Musikpädagogik Jazz/Pop zur Auswahl. Und an der Hochschule der Künste Bern kann man seinen Bachelor zum Beispiel in Musik und Medienkunst absolvieren.

2. Wie lange dauert ein Musikstudium?

Als Künstler tendiert man in der Regel dazu, sich eher ungern mit Finanzen zu befassen. Doch dies ist bei einem Musikstudium unumgänglich. Plane dein Budget und halte dich daran. Nehmen wir mal an, dein Studium dauert 4 Jahre. Die anfallenden Studiengebühren sind – sofern das Studium subventioniert ist – nicht der Rede wert. Jedoch hast du vermutlich kein geregeltes Einkommen. Um das Kostenproblem in den Griff zu bekommen, überlege dir folgendes:

  • Wie hoch sind deine monatlichen Ausgaben?
  • Auch die Wartung des Instruments samt Zubehör muss mit einkalkuliert werden.
  • Kannst du während des Studiums unterrichten?
  • Finde heraus, ob für dein Studium der Künste vielleicht Stipendien angeboten werden.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, schon früh zu beginnen, Musik zu unterrichten. Das ermöglicht dir das Sammeln wertvoller Erfahrungen in der realen Welt. Ich habe viele Musikstudenten gesehen, die „ihr Kunstding“ gemacht haben und leicht abgehoben wirkten. In den entsprechenden Kreisen wird dieser „Studententypus“ natürlich gerne gesehen. Nach dem Studienabschluss findet man sich dann aber in der realen Welt wieder. Wer es da nicht schafft, sich als Künstler einen Namen zu machen, muss sich einen Plan B ausdenken. Und dieser hat mit Glamour nichts zu tun.

Informiere dich auch über deine Chancen mit einem Bachelor of Arts, und ob es ratsam wäre, einen Master anzuschließen.

3. Ein Musikstudium macht dich nicht zum Popstar

Schaust du vielleicht gerne Talentshows wie DSDS? Dann hast du womöglich ein verzerrtes Bild vom Musikstudium. Denn Letzteres ist nicht mit Rampenlicht, sondern vor allem mit harter Arbeit verbunden – egal, ob du Klassik, Pop oder Jazz studierst. Es kann natürlich sein, dass dich deine erlernten musikalischen Fähigkeiten auf die Bühne bringen, doch bis dahin ist es ein langer Weg. Es gibt viele kleine Bühnen, aber da darfst du dir bezüglich der Verdienstmöglichkeiten auch keine allzu großen Hoffnungen machen. Falls du davon träumst, Popstar zu werden, solltest du dich einmal mit einem Musiker unterhalten, der 100 Mal im Jahr oder öfter auf der Bühne steht. Danach wird dir das Musikerleben nicht mehr so glamourös erscheinen.

Viele junge Menschen entscheiden sich daher für den sichereren Weg und studieren Musikpädagogik. Bühnenauftritte sind dann eher ein entspanntes Hobby. Fange rechtzeitig an zu recherchieren, welche Universität in Frage kommen würde. So gut wie jede Hochschule organisiert Veranstaltungen, im Rahmen derer du dich über das Studienangebot informieren kannst. An einem Tag der Offenen Tür kannst du zum Beispiel in Kurse für Klassik, Pop, Jazz oder Musikpädagogik hineinschnuppern.

4. Beginne früh, dich mit dem Klavier auseinanderzusetzen

Klavier spielen lernen ist – zumindest auf einem bescheidenen technischen Niveau – Bestandteil eines jeden Musikstudiums, egal ob Klassik, Jazz oder Pop. Warum das so ist? Auf diesem Instrument ist das ganze Spektrum der Harmonielehre sehr einfach zu veranschaulichen. Man kann auch mit wenig Spielpraxis bereits hörbare Resultate erzielen. Genauer gesagt kannst du mit ein paar Akkorden schon bald Lieder begleiten. Dies kann man sich in vielen Situationen zunutze machen – egal ob beim Spielen alleine, in einer Band oder einem Chor.

Auch wenn du eine Komposition entwirfst, wirst du diese am ehesten am Klavier schreiben.

Für Pianisten, die tiefer in die Materie eintauchen möchten, habe ich eigens einen HarmonielehreKlavierkurs entwickelt. Dieser ist eine ideale Möglichkeit der Weiterbildung, denn er geht weit über die üblichen HarmonielehreBücher hinaus. Denn der Weg vom geschriebenem Text bis zu richtig guter Musik ist weit diese Erfahrung habe ich in jungen Jahren selbst gemacht. Man liest etwas, das sich unglaublich intelligent anhört, doch die Frage ist dann, wie setzt man es konkret am Klavier um? Praktischerweise siehst und hörst du in meinem Kurs alle Beispiele direkt am Klavier.

Mein Angebot zum Klavier spielen lernen kann dir auch sehr nützlich sein, wenn du dich für ein Musikstudium an einer Universität bewerben willst, zum Beispiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Von angehenden Studierenden wird meist zumindest ein Grundwissen am Klavier erwartet.

Meine Kurse sind aber auch eine perfekte Weiterbildung für all jene, die schon einige Grundkenntnisse haben. Vielleicht hast du eine klassische Ausbildung genossen und möchtest jetzt noch modernes Klavierspiel dazulernen? Dann bist du bei zapiano.com genau richtig.

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