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Herzlich willkommen zu diesem neuen Video „3 Minuten Piano Practice“. Mein Name ist Sven Haefliger. Ich bin der Gründer von Zapiano®. Dieses Video ist für die Einsteiger gedacht. Es geht nochmals um die Unabhängigkeit der Hände. Falls dir das gefällt, dann abonniere doch hier diesen Youtube Channel. Oder die Facebook Seite, mach da ein Like drauf. Oder du kannst hier auch noch ein paar Informationen von dir hinterlassen, da möchte ich einmal schauen, wo du so stehst und was dir gefällt. Denn ich möchte natürlich nur das euch zur Verfügung stellen, was euch – was dir, weiterhilft. 

Jetzt: Unabhängigkeit der Hände. Ein riesengroßes Thema. Wir machen jetzt folgendes. Wir schließen den Deckel. Und vielfach geht es darum:

Dass man diese Lockerheit hinbekommt. Das ist etwas, das für die meisten ganz weit weg ist. Denn das hat mit Bewegung und Rhythmik zu tun. Da geht es jetzt nicht um Noten lesen. Die meisten fühlen sich wohl mit Noten lesen – oder mit irgendwelchen Übungen und so. Und sobald es darum geht, den Deckel einmal zu schließen und da einmal locker etwas zu klopfen, da wird die Luft dünn. Aber nicht mehr für dich. Ich zeige dir jetzt einen kleinen Trick, wie du das in den Griff bekommst. Das wichtigste, das du wissen musst: Um das zu Üben brauchst du kein Piano. Du kannst das überall. An der Bushaltestelle, wenn du irgendwo unterwegs bist, kannst du das üben, indem du auf den Oberschenkeln einfach ein paar Rhythmen klopfst. Das ist eigentlich super einfach, super simpel. Die Leute werden dich vermutlich ein wenig schräg anschauen. Kann sein. Aber egal. Es geht darum, dass du diese Bewegungsmuster, einfache Bewegungsmuster verinnerlichen kannst. Wenn du das verinnerlicht hast, dann kommt es später natürlich hervor. Du kannst dann locker Begleitmuster spielen, Stücke spielen, was auch immer. Das ist Basis-Rüstzeug eines jeden Pianisten. So also folgendes. Ich würde einmal vorschlagen, du klopfst hier einfach so einen Rhythmus, zum Beispiel Vierteln. Und dann probierst du hier ein Achtel zu klopfen. Wenn du merkst: Das ist noch schwierig. Kein Problem. Dann machst du es ultra-langsam. So. Du kannst das auch zusammen machen. Jetzt habe ich zweimal Viertel. Das ist einfach für alle. Und jetzt machst du deine rechte Hand doppelt so schnell.

Und wenn du denkst, dass das schon gut geht, dann kannst du probieren, den linken Fuß. Wichtig den linken Fuß nicht den rechten. Den brauchen wir später fürs Pedal. Den linken Fuß, den kannst du jetzt gleich machen, wie die linke Hand. Und das ist jetzt ein bisschen eine Schwierigkeit für die meisten Einsteiger. Ein bisschen tricky. Aber mach es ganz langsam.

Also mit dem linken Fuß mach ich dasselbe jetzt, wie mit der linken Hand.

Yeah. Wenn das gut geht, kannst du das Tempo ein bisschen steigern. Yeah. Und plötzlich macht es ein bisschen Klick im Hirn, in deiner Schaltzentrale und dann wird es einfach. Dasselbe kannst du natürlich auch umkehren. Also ich habe jetzt hier zum Beispiel die Viertelnoten. Ich mache dasselbe mit dem linken Fuß auch noch mit. So das wär mein linker Fuß. Und dann kann ich jetzt hier zum Beispiel Achtelnoten machen. Das ist genau dasselbe, einfach umgekehrt.

Genau. Und wenn du merkst, Unabhängigkeit der Hände ist ein bisschen ein Thema für dich, dann würd ich dir empfehlen, wenn du dich ans Klavier setzt, bevor du zu üben beginnst, kannst du einfach so zwei, drei Minuten, diese Übung langsam, konzentriert machen. Wenn du es immer wiederholst, immer wieder, nur zwei, drei Minuten, das genügt schon, dann wirst du in ein paar Tagen, vielleicht Wochen, je nachdem, wirst du Fortschritte erzielen. Und du wirst merken: Dann wird’s wirklich easy.

Denk daran: Wer viel Klavier übt, der wird gut werden. Und wer richtig Klavier übt, der wird wirklich gut werden. Bis zum nächsten Mal. Bye, bye.