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Du möchtest ein bestimmtes Klavierstück spielen und fragst dich, wie dies nun funktioniert und wann welche Taste zu drücken ist? Wahrscheinlich kommst auch du auf die Idee, „Klaviernoten kostenlos“ oder „Klaviernoten Stück XY“ in die Google-Suche einzugeben. Du wirst einer Fülle an Material begegnen, das jedoch meist nutzlos ist. Daher möchte ich dir gerne ein paar Tipps geben.

1. Gratis Klaviernoten sind meist Mumpitz

Es gibt massig Portale, die dir genau das versprechen, was du suchst. Wenn du dann jedoch mehr als eine Seite des Stücks sehen willst, wird’s kostenpflichtig. Mit den Gratis-Noten ist es also schnell vorbei.

2. Klaviernoten sind nicht gleich Klaviernoten

„Papier ist geduldig“ sagt man im Volksmund. Nicht alles, was geschrieben steht, ist auch fehlerfrei. Dazu möchte ich dir sagen: Das Internet ist noch viel geduldiger. Es gibt unsagbar viele Klaviernoten, die zwar gratis angeboten werden, allerdings bei näherer Betrachtung schlichtweg falsch sind. Zu mir kamen schon dutzende Klavierschüler, die das Stück einfach nicht zum Klingen brachten. Oder mir mitteilten, dass „irgendwas nicht stimmt.“ Mein Job ist es dann, mir diese Noten ein bisschen genauer anzusehen. Und siehe da, in der Regel entdecke ich dabei eklatante Fehler. Selbst wenn man sie genauso spielen würde wie geschrieben würde es sich falsch anhören. Das bedeutet: Mit der Nutzung von kostenlosen Notenportalen läufst du Gefahr, Fehler einzuüben.

3. Akkordfolgen und Text – ist das kostenlos?

Du wirst ebenso viele Angebote finden, wo jemand den Text des Stücks niedergeschrieben hat. Darüber stehen dann nochmals Buchstaben – die sogenannten Harmonien. Oft verwendet man auch Akkorde dafür. Viele Gitarristen nutzen genau diese Art des Lernens: Sie singen ein Stück und begleiten es dann mit den Akkorden. Für die meisten Pianisten ist diese Lernmethode hingegen eine komplette Überforderung. Schau dir dazu das Video an. (Video – warum nicht funktioniert)

4. Lerne zunächst die Grundlagen

Lieder sofort spielen können – das ist der Traum vieler Klavierlerner. Die meisten scheitern dabei jedoch kläglich. Nicht weil sie unmusikalisch wären (das vermutet dann der Großteil davon), sondern weil ihnen die Grundlagen fehlen. Wenn du aber ein paar Basics beherrschst – wie z.B. Dur- und Mollakkorde, beidhändige Rhythmen, das Fühlen der Pulsation, Verständnis für Unabhängigkeit etc., dann wirst du im Nu Songs spielen können, die dir gefallen. Denn wer einmal die Prinzipien des Musikmachens verstanden hat, ist in der Lage, sie überall anzuwenden. Genau aus diesem Grund kann ich innert Kürze ein neues Stück am Klavier spielen. Nicht weil ich sonderlich talentiert wäre, sondern einfach weil ich die Grundlagen verinnerlicht habe.

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