Fragen? 043 544 19 55 Fragen? 02365 / 2021658

Klavier spielen selber lernen – so wird es ein Erfolg.

Auch ich zähle mich zu den Autodidakten – jedenfalls am Anfang. Da ich erst im Alter von 20 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen habe, war ich recht spät dran. Mittlerweile ist es aber mein Hauptberuf.

1. Setz dir konkrete Ziele.

Ziele zu setzen ist das A&O, wenn du etwas erreichen willst. Gerade beim Klavierspiel ist es jedoch total wichtig, dass deine Ziele auch realistisch sind. Wenn du dir ein Ziel setzt wie „In einem Jahr möchte ich das Stück XY spielen können“, dann ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt. Warum? Da du das Klavierspiel selbst erst lernen wirst, kannst du im Moment noch gar nicht wissen, was es alles braucht, um das Stück spielen zu können.

Am Besten setzt du dir Ziele nur anhand eines Klavierbuchs oder eines Onlinekurses. Je fundierter das Lehrmaterial, desto besser. Die meisten Klavierlehrer haben in ihrer Karriere irgendwann selbst etwas entwickelt. Je mehr Erfahrung ein Klavierlehrer im Unterrichten mitbringt, umso vorteilhafter ist dies natürlich für dich.

Deine Ziele sollten eines sein: SMART

  • spezifisch
  • messbar
  • realistisch
  • terminiert

Was bedeutet dies nun?

spezifisch: Dein Ziel ist ganz konkret.

messbar: Es lässt sich klar messen und benennen.

ansprechend: Dieses Ziel zu erreichen ist für dich wichtig und ansprechend.

realistisch: Es sollte mit der Zeit, die du dir zum Üben nimmst, vereinbar sein.

terminiert: Du nimmst dir vor, das Ziel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen.

Konkret kann dies zum Beispiel so aussehen: Ich möchte Arpeggios in Achtelnoten mit der linken Hand in der Tonart C-Dur spielen können (spezifisch), und zwar im Tempo 80. Wenn ich nämlich das spielen kann, bin ich imstande, Liedbegleitungen zu unbegrenzt vielen Stücken zu spielen (ansprechend). Da ich schon mit den Grundlagen vertraut bin und Oktaven locker greifen kann, sollte das klappen (realistisch). Ich möchte das Ziel in zwei Monaten erreicht haben (terminiert).

2. Du bist dein eigener Lehrer, Coach und Motivator

Sei dir bewusst, dass der Prozess, alleine Klavier spielen zu lernen, anspruchsvoll ist. Denn du erfüllst gleichzeitig mehrere Rollen:

die des Lernenden

des Lehrers

des Coachs

des Motivators

Dies erfordert ein hohes Mass an Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Du musst in der Lage sein, dich selber reflektieren zu können – ohne dem geht’s nicht.

3. Du brauchst eine ausgereifte Methodik.

Gerade weil ich selber auch sehr lange als Autodidakt unterwegs war, weiß ich, wie man sich dabei fühlt. Ich hatte zunächst zwei unterschiedliche Klavierlehrer – aber keiner entsprach auch nur ansatzweise meinen Vorstellungen. Darum war ich mit Dutzenden von Büchern (damals gab es noch keine Online-Klavierkurse) auf mich alleine gestellt.

Ich habe mich mit vielen anderen Themen des Lernens auseinander gesetzt und später eine Ausbildung zum Organisationsspezialisten absolviert. Darin habe ich gelernt, komplexe Sachverhalte…

  • auseinanderzunehmen
  • zu visualisieren
  • und neu zusammenzuführen

Der Kurs brachte mich auf den Gedanken, dass dies beim Klavier lernen doch auch möglich sein sollte. Denn Musik machen ist im Grunde genommen ein sehr komplexer Vorgang. Wenn ich diesen Lernprozess nicht gut manage, lande ich als Autodidakt schnell im Nirvana. So habe ich damals die Zapiano-Methode entwickelt. Sie stellt sicher dass Klavier lernen…

strukturiert

effizient

zielgerichtet

und kreativ

vonstatten geht. Es ist ein Denkwerkzeug, ein Framework, wie wir es auch aus anderen Bereichen kennen. Die Lerninhalte werden jeweils dem Spielniveau und Ziel des Klavierschülers angepasst. Alle meine Klavierkurse bauen auf dieser Methodik auf und stellen sicher, dass du dein Ziel, locker und entspannt Klavier spielen zu können, auch wirklich erreichst.

[type="hidden" name="utm_medium" value=""]
[type="hidden" name="utm_medium" value=""]
[type="hidden" name="utm_campaign" value=""]
[type="hidden" name="utm_campaign" value=""]