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Klavier spielen selber lernen – so wird es ein Erfolg. Auch ich zähle mich zu den Autodidakten – jedenfalls war ich das am Anfang. Da ich erst im Alter von 20 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen habe, war ich recht spät dran. Mittlerweile ist es aber mein Hauptberuf.

Klavier spielen selber lernen. Realistische Ziele

Klavier spielen selber lernenKlavier spielen selber lernen erfordert eine konkrete Zielsetzung. Ziele zu setzen ist das A&O, wenn du etwas erreichen willst.

Gerade beim Klavierspiel ist es jedoch total wichtig, dass deine Ziele auch realistisch sind. Wenn du dir ein Ziel setzt wie In einem Jahr möchte ich das Stück XY spielen können“, dann ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt. Warum? Da du das Klavierspiel selbst erst lernen wirst, kannst du im Moment noch gar nicht wissen, was man alles braucht, um das Stück spielen zu können.

Am besten setzt du dir Ziele nur anhand eines Klavierbuchs oder eines Onlinekurses. Je fundierter das Lehrmaterial, desto besser. Die meisten Klavierlehrer haben in ihrer Karriere irgendwann selbst etwas entwickelt. Je mehr Erfahrung ein Klavierlehrer im Unterrichten mitbringt, umso vorteilhafter ist dies natürlich für dich.

Deine Ziele sollten stets eines sein: SMART. Das bedeutet:

  • spezifisch
  • messbar
  • ansprechend
  • realistisch
  • terminiert

Was heißt das konkret?

  • Spezifisch: Dein Ziel ist ganz konkret.
  • Messbar: Es lässt sich klar messen und benennen.
  • Ansprechend: Dieses Ziel zu erreichen ist für dich wichtig und ansprechend.
  • ​​​​​​​Realistisch: Es sollte mit der Zeit, die du dir zum Üben nimmst, vereinbar sein.
  • Terminiert: Du nimmst dir vor, das Ziel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen.

Ganz konkret kann das zum Beispiel so aussehen:

  • Spezifisch und messbar: Ich möchte Arpeggios in Achtelnoten mit der linken Hand in der Tonart C-Dur spielen können, und zwar im Tempo 80.
  • Ansprechend: Wenn ich das nämlich spielen kann, bin ich dazu in der Lage, Liedbegleitungen zu unbegrenzt vielen Stücken zu spielen.
  • Realistisch: Da ich schon mit den Grundlagen vertraut bin und Oktaven locker greifen kann, sollte das klappen.
  • Terminiert: Ich möchte das Ziel in zwei Monaten erreicht haben.

Klavier spielen selber lernen: Du bist dein eigener Lehrer, Coach und Motivator

Klavier spielen selber lernen ist anspruchsvoll. Dessen solltest du dir bewusst sein. Denn du erfüllst gleichzeitig mehrere Rollen:

  • die des Lernenden,
  • des Lehrers,
  • des Coachs,
  • des Motivators.

Es erfordert ein hohes Maß an Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Du musst in der Lage sein, dich selbst reflektieren zu können – ohne das geht’s nicht.

Klavier spielen selber lernen auf ZapianoDu brauchst eine ausgereifte Methodik.

Gerade weil ich selbst auch sehr lange als Autodidakt unterwegs war, weiß ich, wie man sich dabei fühlt. Ich hatte zunächst zwei unterschiedliche Klavierlehrer – aber keiner entsprach auch nur ansatzweise meinen Vorstellungen. Darum war ich mit Dutzenden von Büchern auf mich alleine gestellt. Die Kommunikation in Büchern geht allerdings immer nur in eine Richtung. Es gab für mich keine Möglichkeit, mich über das Gelernte auszutauschen und Fragen zu stellen. Damals gab es noch keine interaktiven Online-Kurse.

Ich habe mich mit vielen anderen Themen des Lernens auseinandergesetzt und später eine Ausbildung zum Organisationsspezialisten absolviert. Darin habe ich gelernt, komplexe Sachverhalte

  • auseinanderzunehmen,
  • zu visualisieren
  • und neu zusammenzuführen.

Der Kurs brachte mich auf den Gedanken, dass dies beim Klavier lernen doch auch möglich sein sollte. Denn Musik machen ist im Grunde genommen ein sehr komplexer Vorgang. Wenn ich diesen Lernprozess nicht gut manage, lande ich als Autodidakt schnell im Nirwana. So habe ich damals die Zapiano-Methode entwickelt. Sie stellt sicher, dass Klavier lernen

  • strukturiert,
  • effizient,
  • zielgerichtet
  • und kreativ

vonstattengeht und dabei immer die Möglichkeit zur Interaktion gegeben ist. Meine Methode ist ein Denkwerkzeug, ein Framework, wie wir es auch aus anderen Bereichen kennen. Die Lerninhalte werden jeweils dem Spielniveau und Ziel des Klavierschülers angepasst. Alle meine Klavierkurse bauen auf dieser Methodik auf und stellen sicher, dass du dein Ziel – Klavier spielen zu können – auch wirklich erreichst. Und das locker und entspannt.

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